STUDIE DES KIT ZEIGT URSACHEN FÜR ZURÜCKHALTENDE ANWENDUNG VON ADR-VERFAHREN IM BAUWESEN AUF UND GIBT HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Außergerichtliche Streitbeilegung in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V. (DGA-Bau) hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine Studie mit dem Titel

Ursachen der Bevorzugung von Gerichtsverfahren gegenüber der außergerichtlichen Streitbeilegung durch Streitparteien im Bauwesen

durchgeführt, deren Ergebnisse nun im Rahmen eines Forschungsberichts veröffentlicht wurden.

Gerichtsverfahren sind im Bauwesen noch immer das am häufigsten zur Anwendung kommende Mittel der Streitbeilegung, wenn die Konfliktparteien ihren Konflikt nicht aus eigener Kraft im Zuge von Verhandlungen lösen können. Gleichzeitig werden von den Anwendern immer wieder die damit einhergehenden hohen Kosten und langen Verfahrensdauern bemängelt. Daher verwundert es, dass die vielfältigen Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbeilegung vergleichsweise selten zur Anwendung kommen.

Mit der vorliegenden Studie werden erstmals in systematischer Form die Ursachen für die zurückhaltende Anwendung von außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren im Bauwesen analysiert“, erläutert Professor Shervin Haghsheno, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb am KIT, der die wissenschaftliche Leitung des Forschungsvorhabens innehatte. „Wir konnten feststellen, dass es nicht ein oder zwei zentrale Gründe für den zurückhaltenden Einsatz der außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren gibt, sondern ein ganzes Bündel an Ursachen, die sich in der Praxis oft überlagern und damit enorme Widerstandskräfte gegen deren Anwendung auslösen“, erklärt Haghsheno weiter.

Auf Basis der Ursachenanalyse werden im Forschungsbericht Handlungsempfehlungen an die Stakeholder im Bauwesen ausgesprochen. Diese richten sich u.a. an den Gesetzgeber, an Fach- und Berufsvereinigungen sowie an die potenziellen Anwender von außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren in der Praxis.

Der Forschungsbericht steht auf den Seiten des KIT hier zum Download zur Verfügung.

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KONFLIKTLÖSUNG IN DER BAU- UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT – IM FOKUS DER HERBSTTAGUNG DES MKBAUIMM 2018

Der Verein »Mediation und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V«(MKBauImm) hat am 19. und 20. Oktober 2018 seine Herbsttagung im Kloster Seeon in Bayern abgehalten. Diese jährliche Veranstaltung dient den Mitgliedern des Vereins sowie interessierten Freunden der alternativen Konfliktlösung zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch.

Schwerpunkt des Treffens waren in diesem Jahr die Beiträge von Adrian Schweizer, der seit über 30 Jahren als Coach, Trainer und Konfliktlösungsberater und Mediator in der Schweiz, Europa und den USA arbeitet, an Ausbildungen mitwirkt und als Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen tätig ist. »Nur Gefühle ändern Gefühle, oder: warum Vernunft nichts bringt« lautete der Titel seines Vortrages, in dem er auch anhand praktischer Beispiele sehr anschaulich erläutern konnte, wie man vom Fühlen ins Denken kommt und wieder zurückgelangt. Diese Techniken, die sich insbesondere für Mediationssitzungen mit nur einer der Parteien eignen, gründen sich unter anderem auf neurobiologischen Erkenntnissen über die Verortung von Konfliktbewältigungsmöglichkeiten im menschlichen Gehirn und helfen den Konfliktparteien, sich in die Situation des Gegenübers zu versetzen – eine notwendige Voraussetzung für das bessere Verstehen im Konflikt.

Der Stadtplaner, Moderator und Mediator Roland Strunk referierte über die Öffentlichkeitsbeteiligung bei kommunalen Bauvorhaben  – ein Thema, das zunehmend relevanter wird und gerade auch für Mediatoren interessant ist. Strunk konzipiert Beteiligungsprozesse, bereitet Entscheidungs- und Planungsprozesse vor und begleitet diese. Dabei unterstützt er die Öffentlichkeits- und Pressearbeit und liefert Fachinformationen. Anhand konkreter Fallbeispiele zeigte er den Teilnehmern der Tagung die Architektur solcher Prozesse auf mit allen dazu gehörenden Herausforderungen.

Schließlich stellten in diesem Jahr Teilnehmer spannende Fallbeispiele aus ihrer eigenen Praxis vor, darunter auch Konfliktlösungen durch am Streit Beteiligte, die mit mediativer Kompetenz typische, durchaus brisante Baustreitigkeiten nachhaltig und schnell lösen konnten. Die lebhaften Diskussionen dazu und der Erfahrungsaustausch der Beteiligten bestätigte die steigende Akzeptanz dieser Modelle eindrucksvoll.

Dr. Sabine Renken, M.A.
Presse / Public Relations

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BERICHT ÜBER DEN 8. KONGRESS KONFLIKTMANAGEMENT

Der 8. Kongress „Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ am 16. März 2018 in Berlin  – ein voller Erfolg!

Die Zusammenarbeit mit der DGA Bau war sowohl in der Organisation als auch thematisch erfreulich: Über 150 Teilnehmer, deutlich mehr als in den Vorjahren,  interessierten sich für unsere gemeinsames Anliegen der Förderung und Ausweitung außergerichtlicher Streitbeilegung in der Bau-und Immobilienwirtschaft.

Wissenschaftliche Vorträge wie z.B. der unseres Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Shervin Haghsheno vom KIT Karlsruher Institut für Technologie über „Motive der Streitparteien in Bausachen zur Bevorzugung von Gerichtsverfahren gegenüber der außergerichtlichen Streitbeilegung“ wechselten sich ab mit der Darstellung praktischer Fallbeispiele außergerichtlicher Streitbeilegung im Bauwesen.

Insgesamt bot das Programm eine ausgewogene Mischung theoretischer und praktischer Aspekte zu ADR in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Resonanz der Teilnehmer war nach der ersten Auswertung des feed-backs durchweg positiv, und wir werden die Anregungen und learnings aus diesem Jahr mit in den nächsten Kongress nehmen.

Besonders gefreut haben wir uns über unsere Preisträgerin des Förderpreises 2018, Andrea Köhn, deren Präsentation (Förderpreis 2018_Praxisfall) wir Ihnen hier gerne zur Verfügung stellen wollen, denn wir finden ihre Arbeit ganz hervorragend – ein zu Recht ausgezeichnetes Beispiel für eine vorbildliche Umstrukturierung eines Unternehmens  der Immobilienwirtschaft im Sinne einer guten Konfliktlösungskultur!

Dr. Sabine Renken, M.A.

Unseren 9. Kongress „Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“  werden wir am 29.03.2019 wieder in Berlin im Steigenberger Hotel Am Kanzleramt zusammen mit der DGA-Bau veranstalten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Der Tagungsband vom 8. Kongress Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft am 16.03.2018, 176 Seiten, Paperback-Einband, mehrfarbig, Format A 4, ISBN 978-3-9817834-3-8, ist über die Geschäftsstelle des VdBauImm (geschaeftsstelle@mkbauimm.de) erhältlich. Verkaufspreis: 50,00 € zzgl. 3,50 € Verpackung und Versand.

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„MEDIATION UND BÜRGERBETEILIGUNG IN DER ÖFFENTLICHEN PLANUNG – EIN DILEMMA?“

„Mediation und Bürgerbeteiligung in der öffentlichen Planung – ein Dilemma?“

Der VEREIN ZUR FÖRDERUNG VON WISSENSCHAFT  UND PRAXIS DER MEDIATION E.V. veranstaltete am 20. Februar 2018 ein interessantes und hochkarätig besetztes Podiumsgespräch in der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin zu verschiedenen Aspekten und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und Mediation in der öffentlichen Planung.

Kann eine Behörde ergebnisoffen diskutieren? Will der Vorhabenträger sich mit den Interessen der Bürger wirklich auseinandersetzen? Und wenn, ist das nicht eher eine Beschwichtigung ohne wirkliche Rechte für die Bürger? Wer sind die sogenannten „Wutbürger“ bzw. repräsentieren diese wirklich die Mehrheit der Bevölkerung? Über diese und andere Fragen wurde debattiert, das Gespräch moderierte Rechtsanwalt und Mediator Dr. Alexander v. Aretin, M.A..

Alle Beteiligten waren sich einig darüber, dass die Mitsprache der Bürger auf diesem Gebiet, ob als Mediation oder in anderen  Formen der Beteiligung nur wirklich dann nachhaltig Sinn macht, wenn in einem möglichst frühen Stadium der Planung  damit begonnen wird. Am meisten Erfolg haben solche Formate,  in denen die Beteiligten schon vor dem Raumordnungsverfahren zusammenkommen, um Vorzugsvarianten zu erarbeiten.

Dabei muss man sich darüber klar sein, dass in aller Regel über das „ob“ öffentlicher Planung nicht mitentschieden wird, sondern nur über das „wie“. Dr. h.c. Eckart Hien, ehemaliger Präsident des BVerwG, betonte, dass die Behörde nicht unbesehen das Ergebnis einer Mediation übernehmen könne –  sondern solche Entscheidungen dürften und müssten allein von demokratisch legitimierten Gremien getroffen werden. Eine Planung müsse nicht immer akzeptiert, aber respektiert werden, und das könnte die Bürgerbeteiligung leisten.

„Bürgerbeteiligung ist wichtig damit die Verwaltung kluge Entscheidungen treffen kann, Mediation, um Frieden mit den Beteiligten zu schließen“, sagte Dr. Frank Nägele, bis 2017 Staatssekretär im Verkehrsministerium des Landes Schleswig-Holstein: „Die Planfeststellungsbehörde ist unabhängig und entscheidungsbefugt. Unser Verfahrensrecht ist für eine demokratische Beteiligung nicht geöffnet – also müssen wir neue Wege der Legitimation finden“.  Rechtsstaatliche Verfahrensgrundsätze müssten dabei allerdings gewahrt werden, dies sei  eine Frage der Planungskultur.

Auch Dr. Werner Reh, Leiter Verkehrspolitik des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V./ Friends of the Earth Germanysprach sich für „kluge, neue Verfahren“ aus: eine Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange, die erst 10-15 Jahren nach Beginn der Planung einsetze, komme zu spät. In freiwilligen Dialogverfahren könne man aber ohne weiteres Aspekte des Gemeinwohls einbringen.

Von steilen Lernkurven sprach in diesem Zusammenhang Eleonore Lohrum, Leiterin der Rechtsabteilung Infrastrukturrecht der Deutschen Bahn AG, deren Organisation die Bürgerbeteiligung in als Managementprojekt integriert hat und sich mit „stakeholder management“ sehr frühzeitig bemüht, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen.  Heutzutage gebe es kein Verfahren mehr, ohne dass sich im Vorfeld die Betroffenen zusammensetzten. Es gehe darum, sich in einem strukturierten Prozess kontinuierlich für die Dauer der Planung über die Schultern sehen zu lassen und Alternativen zu entwickeln – damit könne die Planung großer Projekte um Jahre beschleunigt werden.

Über den Einsatz von Mediation in solchen Prozessen sprach Annika Schreiber, die als Juristin und Mediatorin an der Universität Konstanz über Konfliktprävention durch Mediation in öffentlichen Planungsverfahren promoviert:  Die Protestkultur habe sich geändert. Mediation sei sicher nicht auf jeder Planungsstufe gleich gut geeignet, aber mediative Verfahrensbegleitung sei auch bei Straßenbauplanungen möglich. Die Behörde müsse rechtzeitig eingebunden werden, damit klar werde, welche Interessen im Mediationsverfahren vertreten sein müssten: „Bürgerbeteiligung braucht Raum und Zeit“. Es dürfe kein Machtungleichgewicht durch Infomationsasymmetrie entstehen– man müsse möglichst alle Beteiligten auf einen Wissensstand bringen.

Natürlich gibt es auch eine Art von Beteiligungsfrustration – nicht alle Betroffenen sind gleichermaßen am Gemeinwohl orientiert, häufig geht es um eigene, also Partikularinteressen, die durch Mediation auch nicht befriedigt werden können.  Dennoch darf man die Motivation der Bürger, an öffentlichen Planungsentscheidungen teilzuhaben, nicht gering schätzen. Staatliche Verantwortung gegen regionale Betroffenheit muss kein unauflösbarer Konflikt sein. „Wutbürger“ sind vor Allem die Menschen, welche sich nicht gehört fühlen, und je intensiver man die Betroffenen einbindet, desto mehr Akzeptanz finden staatliche Entscheidungen. Allerdings muss in allen Formen des Dialogs darauf geachtet werden, dass eine Verknüpfung zwischen informellen Beteiligungsverfahren, wie Mediation, und späteren formellen Entscheidungsverfahren hergestellt werden kann – je eher, desto besser.

Dr. Sabine Renken, M.A., Rechtsanwältin & Mediatorin bei BUSE HEBERER FROMM in Hamburg

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Kooperative Verhaltensweisen am Bau

Unser Mitglied Gero M. Wähner, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und Mediator im Bauwesen aus Frankfurt, hat uns einen interessanten Bericht über die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Baurecht e. V. : “Kooperative Verhaltensweisen am Bau“ – in Frankfurt am Main am 06. April 2017 geschickt. Wir freuen uns, dass das Thema der Kooperation in der Bauwirtschaft offenbar breites Interesse findet und darüber nachgedacht wird, wie man Konflikte am Bau vermeiden kann:

Am 6.4.2017 fand in Frankfurt am Main die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Baurecht e. V. „Kooperative Verhaltensweisen am Bau“ mit den Themen „Kooperative Verhaltensweisen – Anspruch und Wirklichkeit“, „Mehrparteien(Bau)verträge“ sowie „BIM“ statt.

Der Leitsatz des BGH in seinem wegweisenden Urteil vom 28.10.1999, VII ZR 393/98, zum Kooperationsgebot stand am Beginn und Ende dieser hochinteressanten Vortrags- und Diskussionsrunde: „Die Vertragsparteien eines VOB/B-Bauvertrages sind während der Vertragsdurchführung zur Kooperation verpflichtet.“

Konflikte am Bau durch Vertragsgestaltung

Konflikte können schon in der Vertragsgestaltung angelegt sein, etwa wenn bestimmte Vertragssklauseln bei Bauverträgen auf einen Partner wie eine „Kriegserklärung“ wirken (müssen) oder einer „Versklavung“ gleichkommen. Ein kooperatives Miteinander wird hierdurch von vorneherein verhindert.

Den Kooperationsgedanken fördernde Vertragsgestaltungen – wie Allianzverträge und Partneringverträge – mit innovativen Beteiligungs-, Prozess- und Vergütungsstrukturen sowie teils mehrstufiger Ausgestaltung, sind vor allem aus dem angloamerikanischen Rechtskreis, nämlich Australien, Großbritannien und den USA bekannt und könnten hierzulande Vorbild sein.

BIM (Building Information Modeling – zu deutsch: „Gebäudedatenmodellierung“) scheint per se kein Allheilmittel zu sein, um kooperative Verhaltensweisen am Bau zu befördern. BIM ist zuvörderst eine Planungsmethode zur Effizienzsteigerung für den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie oder eines sonstigen Bauwerks. Inwieweit BIM gleichwohl zur Förderung kooperativen Verhaltens beitragen kann, hängt maßgeblich von der Vertragsgestaltung ab – und im Weiteren von einer kooperativen Umsetzung des Projekts.

Die abschließende Diskussion machte deutlich, dass die Förderung kooperativer Verhaltensweisen am Bau schon „vorvertraglich“ zu beginnen ist. So erscheint es sinnvoll, bereits vor Vertragsschluss die einem bestimmten Bauprojekt immanenten Risiken zu erforschen, diese zu definieren und auf eine Minimierung dieser Risiken hinzuwirken. Dies kann auch gemeinsam geschehen. Am besten wäre es, die Projektziele gemeinsam zu definieren. Eine Risikoverteilung zwischen den Vertragsparteien sollte nach dem Prinzip gestaltet werden, wer sie jeweils besser beherrschen kann. Statt auf das Haftungsmanagement sollte der Fokus stärker auf das Problemmanagement gelegt werden. Schließlich schadet es auch nicht, bereits frühzeitig sowie verstärkt und fortwährend technischen Sachverstand in die jeweiligen Phasen eines Projekts einzubeziehen.

 

Gero M. Wähner

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Baumediator
 
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Neuer Vorsitzender des Vorstandes der Bau- und Immobilienmediatoren e.V.

Der Verband der Bau- und Immobilienmediatoren hat auf seiner Mitgliederversammlung am 09. März 2017 Prof. Dr. Shervin Haghsheno zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Prof. Dr. Martin Jung.

Haghsheno ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Jung ist Partner bei Kapellmann in Berlin und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Verbands. Seit Verbandsgründung im Jahr 2007 hat Jung den Verband geführt. „Nach fast zehn Jahren ist es an der Zeit, die Führung des Verbandes in neue Hände zu geben, um zusätzliche Impulse für seine Weiterentwicklung zu erhalten.“, sagte Jung in der Mitgliederversammlung. Haghsheno dankte seinem Vorgänger für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement: „Martin Jung hat mit hohem persönlichen Einsatz dazu beigetragen, dass der Verband heute eine maßgebende Stimme für die Themen Mediation, Konfliktprävention und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft ist.“

Vorstand und Mitgliederversammlung dankten zudem Prof. Dr. Bernd Kochendörfer und Mario Garbuio von Au, die nach 10 Jahren im Vorstand nicht erneut für ein Vorstandsamt kandidierten.

Der Verband der Bau- und Immobilienmediatoren e. V. unterstützt die Bau- und Immobilienwirtschaft bei der Vermeidung, Bearbeitung und Lösung aller dort zu erwartenden Konflikte. Als Methode erster Wahl sieht er dabei die Mediation an, die in besonderem Maße geeignet ist, Konflikte effizient, zügig, interessenorientiert, diskret und wertschöpfend zu lösen. Der Verband feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen.

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MKBauImm Mediation und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V.

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des MKBauImm.

MKBauImm Mediation und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Mediation und andere konsensuale Konfliktlösungsverfahren, Konfliktprävention und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft einsetzt. Der  Verein unterstützt die Beteiligten bei der Vermeidung, Bearbeitung und Lösung aller in diesem Umfeld entstehenden Konflikte und gibt Rat und Hilfestellung, um Streitigkeiten effizient, zügig, interessenorientiert, diskret und wertschöpfend zu lösen. 

Mit Kongressen, Tagungen und Seminaren schafft der Verein einen Rahmen für den Austausch zu Themen der Konfliktprävention und konsensualen Konfliktlösung in der Bau- und Immobilienwirtschaft und erarbeitet Anregungen und Lösungsmöglichkeiten. So stellen wir eine bau- und immobilienspezifische Qualität unserer Arbeit sicher.

Der Verein stellt zudem einen Mediatorenpool bereit. An die Bau- und Immobilienmediatoren, die Mitglieder unseres Vereins und dort gelistet sind, stellen wir erhebliche Qualitätsanforderungen. Ihre Kompetenz muss Kenntnisse im Bau- und/oder Immobilienbereich, rechtliche Kenntnisse und Mediationskenntnisse umfassen. 

Wir laden Sie ein, sich auf diesen Seiten mit den Zielen und Aktivitäten unseres Vereins vertraut zu machen.

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