BERICHT ÜBER DEN 10. KONGRESS KONFLIKTMANAGEMENT

Unser Kongress „Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“, den wir wieder gemeinsam mit der DGA Bau veranstaltet haben, musste in diesem Jahr am 30.10.2020 wegen der Corona-Beschränkungen virtuell stattfinden. Aber etwaige Bedenken wegen dieses Formates wurden schnell zerstreut – tatsächlich hat die Veranstaltung darunter keinesfalls gelitten. Im Gegenteil, die Themen ließen sich gut ordnen und präsentieren – zumal unser neues Vorstandsmitglied Klaus Heinzerling einen Abschnitt hervorragend moderiert hat. Parallel dazu konnte man sich über die Zoom-Chatfunktion verständigen und diskutieren, was eine Bereicherung war. Unser Dank geht an Lydia Pabst für die Steuerung des Chats – sie hat dafür gesorgt, dass alle Beteiligten auch Zugang zum Kongress bekamen.

Hier noch einmal der link zu unserem interessanten Programm: https://www.konfliktmanagement.online/programm-2020/

Klaus Heinzerling gehörte mit seinem Vortrag zur „Wirkung des Mediationsverfahrens zur Sachverhaltsklärung und –bearbeitung“ auch zu den Preisträgern unseres Förderpreises, neben Klaus Richter mit seinem Beitrag zum „Partnering als Beitrag zur wertschöpfungs-orientierten Projektrealisierung zur Konfliktprävention“ – herzlichen Glückwunsch!

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!!! NEU im MKBauImm – HOTLINE FÜR KOSTENLOSE ERSTBERATUNG !!!

Liebe Mitglieder des MKBauImm
und alle Interessenten an außergerichtlicher Streitbeilegung,

mit diesem Rundschreiben möchten wir über die neu eingerichtete Telefonhotline des MKBauImm zur kostenlosen Erstberatung für außergerichtliche und kooperative Streitbeilegung informieren. Sie können gerne auch Ihre Geschäftspartner, Auftraggeber, Mandanten, etc. davon In Kenntnis setzen.

Die Hotline ist ab dem 28.09.2020 freigeschaltet und richtet sich an alle, die Rat zu Konflikten im Bau- und Immobilienwesen brauchen.

Diese kostenlose Erstberatung soll allen Interessenten eine frühe Entscheidungshilfe dazu bieten, ob eine Bau- und Immobilienmediation bei sich anbahnenden Konflikten oder bei einem schon ausgebrochenen Streit die Alternative zu langwierigen konfrontativen Auseinandersetzung sein kann. Unsere Konfliktlotsen können hier eine erste Anlaufstelle sein.

In einer Zeit reduzierter sozialer Kontakte wollen wir mit einem speziell erarbeiteten Konfliktscreening im persönlichen Gespräch eine Ersteinschätzung der Situation und Tipps für das weitere Vorgehen geben. Und zwar anonymisiert, vertraulich und – im Rahmen einer Erstberatung – unentgeltlich.

Eine Auswahl typischer Bau- und Immobilienkonflikte haben wir auf unserer Homepage skizziert. Wenn Sie sich in einem der Konfliktszenarien wiederfinden oder sonst einen Konflikt haben, rufen sie einfach an.

Unsere Konfliktlotsen sind ausgebildete Wirtschafts-, Bau- und Immobilienmediatoren aus unterschiedlichsten Quellberufen und helfen Ihnen dabei, eine erste Einschätzung zu einer möglichst konstruktiven Beilegung des Konfliktes vorzunehmen, die Ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

Das Konfliktscreening ist vertraulich! Um die Neutralität zu wahren, führen die Konfliktlotsen eine Mediation auch nicht selbst durch, sondern empfehlen Ihnen eine Auswahl von geeigneten Mitgliedern aus unserem Mediatorenpool, individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Nur wenn sich die Konfliktparteien einvernehmlich auf den Konfliktlotsen einigen, machen wir eine Ausnahme von dieser Regel.

Helfen Sie mit, die Telefonhotline des MKBauImm bekannt zu machen und leiten Sie diese Email einfach an Ihre Auftraggeber und Mandanten weiter oder informieren Sie Ihre Geschäftspartner, Bauherren, Architekten, Ingenieure, Asset-Manager, Investoren etc. über unser neues Dienstleistungsangebot.

Je mehr Beteiligte aus dem  Bau- und Immobilienwesen dieses InstrumJe mehr Beteiligte aus dem Bau- und Immobilienwesen dieses Tool kennen und nutzen, desto wirkungsvoller kann es werden und möglicherweise bereits in der Sachverhaltsdiagnose helfen, die eine oder andere teure und zeitintensive konfrontative Auseinandersetzung zu vermeiden.

MKBauImm e.V.

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KRISENBEWÄLTIGUNG FÜR DIE BAU- UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT

Wir vom MKBauImm e.V. wünschen Ihnen Allen Gesundheit und Gelassenheit angesichts der großen Herausforderungen, welche die Corona-Pandemie mit sich bringt.

Gerade auch für die Praktiker in der Bau- und Immobilienwirtschaft stellen sich im Moment viele Probleme: Ausgangs- und Kontaktverbote und die mangelnde Verfügbarkeit von Arbeitskräften aus dem Ausland haben schon jetzt große Auswirkungen auf das Baugeschehen – und das wird vermutlich noch eine Weile so bleiben. Die Verunsicherung ist groß.

Das Geschäft in der Bau- und Immobilienwirtschaft ist ein langfristiges, die Unterbrechung vieler Planungs- und Bauprozesse wird für Architekturbüros, Handwerker und Baufirmen, aber auch für Projektsteuerer und Projektbegleiter erhebliche Probleme mit sich bringen. Denn die Fixkosten laufen weiter, und die Umsätze stagnieren oder fehlen ganz. Und das wird Engpässe in der Liquidität verursachen, die leicht zur existentiellen Bedrohung werden können.

Umso wichtiger ist es für die gesamte Branche, die bereits geplanten oder laufenden Projekte reibungslos abzuwickeln, soweit dies möglich ist. Daher empfiehlt es sich, anstehende Probleme möglichst kooperativ, möglichst schnell und möglichst einvernehmlich zu lösen – denn die staatlichen Gerichte stehen für eine Problemlösung derzeit nur sehr reduziert zur Verfügung. Und es ist kaum vorstellbar, wie sie den Streitstoff bewältigen sollen, wenn die Krise einmal vorbei ist – ganz abgesehen davon, dass es dann vielen auch gar nichts mehr nützen könnte.

Aktuell gibt es auch noch keine rechtsicheren Antworten auf die drängendsten Fragen: Wie werden Leistungs- und Zahlungsverspätungen begründet? Hat man einen Anspruch auf Bauzeitverlängerung? Wer trägt das Risiko? Ist es höhere Gewalt oder eine Störung der Geschäftsgrundlage? Was hätte das für rechtliche und tatsächliche Folgen? Wer hat welche Ansprüche gegen wen?

Die daraus resultierenden Konflikte sind absehbar – und sie müssen natürlich sachgerecht gelöst werden.

Daher wäre es am besten es, die Beteiligten könnten selbst über die anstehenden Fragen entscheiden und müssten die Konfliktlösung nicht anderen überlassen. Ein bewährter Weg, dies zu bewältigen, ist die Mediation.

Mit Hilfe eines Mediators können die Parteien zu einer autonomen Verständigung finden. Das gilt umso mehr, als die jetzige Situation mit rechtlichen Maßstäben schwer oder gar nicht zu beurteilen oder zu lösen ist. Eine Aufklärung der streitigen Themen, ein Herausarbeiten der beiderseitigen Interessen und eine kreative Lösungsfindung sind im Moment sicher effizienter als ein Baustopp. Schnelle Klärungsalternativen werden jetzt dringender gebraucht denn je!

Gerade die aus der Corona-Krise erwachsenden Bedrohungen und Herausforderungen können auch aus anderen als nur rechtlichen Perspektiven betrachtet, für sie können pragmatische und für die Parteien adäquate Lösungsansätze gefunden werden.

Wir haben uns auch Gedanken über die Form und das Setting einer solchen „Mediation in Krisenzeiten“ gemacht: natürlich sind Präsenzsitzungen in dieser Zeit nicht das Mittel der Wahl. Aber Video- und Telefonkonferenzen sowie sogenannte Shuttle-Mediationen, in welchen der Mediator/die Mediatorin mit den Parteien abwechselnd spricht, sind möglich und durchaus erfolgversprechend.

Sie finden in unserem Mediatorenpool sicher den einen oder anderen geeigneten Partner für Ihr Problem. Sprechen Sie uns an – wir sind für Sie da!

Der Vorstand / Dr. Sabine Renken / Prof. Dr. Martin Jung.

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– TERMINVERLEGUNG – 10. KONGRESS KONFLIKTMANAGEMENT IN DER BAU- UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT

Der 10. Kongress

Konfliktmanagement in der Bau-und Immobilienwirtschaft

INNOVATION – EFFIZIENZ – WERTSCHÖPFUNG

findet

am 20. März 2020  30.Oktober 2020

in Berlin

im Steigenberger Hotel am Kanzleramt statt.

Es wird der dritte gemeinsame Kongress der beiden Verbände MKBauImm und DGA-Bau sein, die sich intensiv und vorrangig für die Konfliktprävention, Förderung und Ausweitung der außergerichtlichen Streitbeilegung in der Bau-und Immobilienwirtschaft einsetzen.

Bei Anmeldung bis zum 15.01.2020 können Sie den Frühbucherpreis in Anspruch nehmen.

Wählen Sie Vorträge aus den Themenblöcken

  • Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Konfliktprävention durch Integrierte Projektabwicklung
  • Innovative und interkulturelle Ansätze
  • Wertschöpfung statt Wertvernichtung

Freuen Sie sich auf die 

  • Verleihung der Förderpreise 2020 und
  • die Diskussionen mit den Referenten.

Näheres können Sie den anliegenden Flyern zum Kongress und zum Förderpreis entnehmen.

Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung über 4,5 Zeitstunden. Die Teilnahmebescheinigung erfüllt die Anforderungen der ZMediatAusbV (Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung).

Die Anmeldung kann unter www.konfliktmanagement.online direkt vorgenommen werden. Alternativ kann das Anmeldeformular im Kongressflyer verwendet werden. 

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PREISAUSLOBUNG „PRAXISFALL GUTER KOOPERATION“

Preisauslobung
für den besten Praxisfall von Konfliktprävention und Konfliktmanagement
in der Bau- und Immobilienwirtschaft

Wie preiswürdig ist Ihr Konfliktmanagement?

Konfliktprävention und Konfliktmanagement einschließlich der Mediation gewinnen für die Bau- und Immobilienwirtschaft immer weiter an Bedeutung.

Deswegen haben sich der MK BauImm und die DGA-Bau entschieden, einen Preis für den besten Praxisfall auszuloben, der für besonders gelungene und wertschöpfende Fälle der Konfliktprävention und des Konfliktmanagements in der Bau- und Immobilienwirtschaft verliehen wird. Die Details enthält der Flyer zum Förderpreis.

Bewerbungen sind möglich bis 17.01.2020.

Wir beraten Sie gern im Vorfeld Ihrer Bewerbung:

Lydia Pabst
Dipl.-Ing. Architektur, Dipl.-Bauingenieurin, Mediatorin
geschaftsstelle@mkbauimm.de
pabst@kvlgroup.de

Prof. Dr. Martin Jung
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Wirtschaftsmediator, Honorarprofessor an der TU Berlin
Martin.Jung@kapellmann.de

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BERICHT ÜBER DIE HERBSTTAGUNG DES MKBAUIMM 2019

Am 25./26. Oktober 2019 haben wir unsere Herbsttagung im Schloss Ettersburg bei Weimar abgehalten. Der Tagungsort hat sich in jeder Hinsicht bewährt – zum einen ist das sorgsam restaurierte Schloss mit seinem traumhaften Park, der einst von dem berühmten Fürst Pückler gestaltet wurde, für viele unserer Mitglieder und Freunde gut zu erreichen, und außerdem ist Ettersburg ein Ort mit einer großartigen Tradition für interessante Begegnungen.

So fand unser Treffen in einem Raum statt, wo schon Goethe Theater gespielt hat!

Wie immer hatten wir zwei schöne Tage mit interessierten Freunden der alternativen Konfliktlösung zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch. Aber auch ein gemeinsamer Besuch mit Führung in der berühmten Anna-Amalia-Bibliothek stand dieses Jahr auf der Tagesordnung. Damit sind wir dem Wunsch vieler Teilnehmer gefolgt, am Rande der Tagung mehr Raum für Begegnungen zu schaffen, und schon das war ein voller Erfolg.

Der erste Tag begann mit einem Vortrag von Dr. Martin Stoltefuß über frühes Konfliktmanagement in der Baupraxis. Seine Kernaussage war, dass Konfliktmanagement im Bauwesen keine Randdisziplin ist, sondern wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Projektabwicklung.

Danach referierte Klaus Heinzerling über Rollenbilder und Kommunikation der Baubeteiligten. Fazit war, dass es eines Kulturwandels im Umgang mit Risiken bedarf. Module einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit wurden vorgestellt, und eine Projektkultur des Respekts, des Vertrauens und des Zusammenwirkens postuliert, welche den Fokus auf dem gemeinsamen Projekt hat. Gemeinsame Projektbüros und die gemeinsame Nutzung einer Datenplattform sind hierfür geeignete Bausteine. Im Rollenbild des Baumanagers müsse es einen Paradigmenwechsel geben, nämlich weg vom Konflikt- und hin zum Kooperationsmanagement. 

Auch in diesem Jahr stellten einige Teilnehmer Beispiele aus ihrer eigenen Praxis vor, sehr unterschiedliche Fälle mit durchaus unterschiedlichen Lösungsansätzen, die interessiert diskutiert wurden. Vielleicht können wir im nächsten Jahr auch die Supervision noch dazu nehmen – auch dadurch ergeben sich learnings für unsere Mediatoren und solche, die es werden wollen!

Der zweite Tag wurde von Dr. Hanna Milling gestaltet, einer promovierten Philosophin, die mit großem Charme über Storytelling in der Mediation sprach. Wirkung und Funktion sowie der Einsatz von Geschichten wurden besprochen, und etwaige Zweifel am Geschichtenerzählen in unserer eher nüchternen Branche wurden damit schnell relativiert.

Natürlich kommt es auch auf das Wie des Erzählens und das richtige timing an. In kleinen Gruppen wurden die von der Referentin mitgebrachten Geschichten analysiert und wir haben uns überlegt, in welchen Situationen man diese einsetzen könnte. Tatsächlich lässt sich die Wirkung von Geschichten mit neurobiologischen Erkenntnissen erklären und kann den Konfliktparteien helfen, sich und das Gegenüber besser einzuordnen, was bekanntlich eine notwendige Voraussetzung für das bessere Verstehen im Konflikt ist.

So konnten wir unsere von Lydia Pabst perfekt organisierte Tagung nachdenklich und angeregt beenden – und haben gleich vor Ort beschlossen, uns auch im nächsten Jahr wieder in Weimar zu treffen, und zwar am 30./31. Oktober 2020 – bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor. Der Vorstand verspricht, sich dazu wieder ein spannendes Programm auszudenken und Ihnen Angebote aus dem reichen Schatz der Kultur in der Gegend zu machen!

IMPRESSIONEN (Youtube Video) von der Herbsttagung finden Sie hier.

Dr. Sabine Renken, M.A.
Presse / Public Relations

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QVM-Standards 2019

Liebe Mitglieder,

die Verbände BAFM, BM, BMWA, DfFM, DGM haben einen gemeinsamen „QVM-Standard“ verabschiedet. Ziel des QVM ist es, für die Ausbildung von Mediator*innen in Deutschland einen hervorragenden Standard zu etablieren und damit die Qualität der Mediation nachhaltig zu sichern.

Das Projekt QVM (Qualitätsverbund Mediation) wurde in einer Vorstandssitzung des DFfM (Deutsches Forum für Mediation), dessen Mitglied der MKBauImm e.V. ist, und an der unser Vorstand Andreas May bereits Ende 2017 für unseren Verein teilgenommen hat, ausführlich vorgestellt und von allen Beteiligten für gut befunden.

Es ist aus unserer Sicht ein großer Erfolg und ein schönes Signal in der doch recht zersplitterten Mediationslandschaft, dass über die Standards für eine qualitätsvolle Ausbildung zwischen den beteiligten Verbänden diese Einigkeit besteht.

Sie finden hier die 1. Frankfurter Erklärung und hier die QVM-Standards.

Bei Rückfragen nehmen Sie bitte Kontakt mit Herrn Dr. Andreas May (may@maypartner.de) auf.

Mit besten Grüßen
der Vorstand

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FACHGRUPPE ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG DES MKBAUIMM HAT SICH KONSTITUIERT

Am 28. Mai 2019 fand das 1. Treffen der Fachgruppe Öffentlichkeitsbeteiligung in Frankfurt am Main unter der Leitung von Roland Strunk statt.

Im Fokus dieses ersten Treffens stand das gegenseitige Kennenlernen und ein erster Austausch über gute und auch weniger gute Erfahrungen mit Beteiligungsverfahren. Daraus leiteten die Teilnehmenden Herausforderungen, Themen sowie Handlungsfelder für ihre künftige gemeinsame Arbeit ab, um Ansatzpunkte zur Entwicklung von neuen Methoden und Werkzeugen in der Öffentlichkeitsbeteiligung zu erhalten. Dabei wurde deutlich, dass wichtige weiterführende Erkenntnisse dadurch erzielt werden könnten, wenn es gelänge, die Sicht der Gruppe der Betroffenen, also der zu Beteiligenden einzunehmen. Den dazu erforderlichen „Perpektivwechsel“ werden die Mitglieder der Fachgruppe in ihren kommenden Begegnungen vornehmen.

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INFORMATION ZUR AUS- UND FORTBILDUNG ZERTIFIZIERTER MEDIATOREN

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass für zertifizierte Mediatoren am 31.8.2019 die 2 Jahresfrist endet, um der Fortbildungsverpflichtung nach § 4 ZMediatAusbV mit dem Nachweis von mindestens vier supervidierte Praxisfällen nachzukommen.

Das betrifft zertifizierte Mediatoren, die
– vor dem 26.7.2012 (Inkrafttreten des Mediationsgesetzes) ihre Ausbildung (Ausbildungsumfang mindestens 90 Stunden) erfolgreich abgeschlossen
– oder vor dem 1.9.2017 ihre nach Inhalt und Umfang an den Anforderungen des § 2 Abs. 3 und 4 ZMediatAusbV orientierte Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und bis zu diesem Zeitpunkt an einer Einzelsupervision teilgenommen haben

Für andere zertifizierte Mediatoren, die ihre Ausbildung erst nach Inkrafttreten der ZMediatAusbV am 01.09.2017 absolviert haben, beginnt die Zweijahresfrist für die Fortbildungsverpflichtung erst mit der Ausstellung der Bescheinigung nach dem § 4 Abs. 1 Satz 2, 2 Abs. 6 ZMediatAusbV. Letzteres meint die Einzelsupervisionsbescheinigung.

Das heißt: Alt-Mediatoren benötigen zwar keine Einzelsupervision zur Erlangung der Zertifizierung, aber zum Behalten der Zertifizierung benötigen sie vier supervidierte Praxisfälle bis zum 31.08.2019.

Sollten Sie hierzu Fragen oder Bedarf an Einzelsupervision haben, können Sie gern Herrn Christoph Bubert (info@obkv-rechtsanwaelte.de) oder Frau Martina Lauenroth (info@lauenroth-germund.de) kontaktieren.

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Call for Papers I Presentations Kongress 2020 I Sponsorenaufruf Förderpreise

Der 10. Kongress „Konfliktmanagement – Innovation-Effizienz-Wertschöpfung“ findet am 20. März 2020 im Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin statt.

Es wird der dritte gemeinsame Kongress der beiden Verbände MKBauImm und DGA-Bau sein, die sich intensiv und vorrangig für die Förderung und Ausweitung der außergerichtlichen Streitbeilegung in der Bau-und Immobilienwirtschaft einsetzen.

Haben Sie ein Projekt oder Thema, das für den Kongress interessant sein könnte? Nutzen Sie die Möglichkeit, sich als Referent zu bewerben.

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zum Anmeldeformular.

https://www.konfliktmanagement.online/call-for-papers-presentations-2020/

Die Allgemeinen Bedingungen zum Call for Papers / Presentations finden Sie hier:

https://www.konfliktmanagement.online/call-for-papers-presentations-2020/allgemeine-bedingungen-call-for-papers-presentations/

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen bis spätestens zum 10. Juli 2019.

 

Förderpreise 2020 – Sponsorenaufruf

Durch einen Sponsorenbeitrag von jeweils 300 € tragen sie dazu bei, die Verleihung der Förderpreise 2020 zu ermöglichen.

Im Förderflyer werden Ihre Logos traditionsgemäß in der Reihenfolge Ihrer Förderzusagen platziert werden (vgl. Förderflyer 2019)

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.
Frau Lydia Pabst
geschaeftsstelle@mkbauimm.de
Tel. 030 398205080

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