QVM-Standards 2019

Liebe Mitglieder,

die Verbände BAFM, BM, BMWA, DfFM, DGM haben einen gemeinsamen „QVM-Standard“ verabschiedet. Ziel des QVM ist es, für die Ausbildung von Mediator*innen in Deutschland einen hervorragenden Standard zu etablieren und damit die Qualität der Mediation nachhaltig zu sichern.

Das Projekt QVM (Qualitätsverbund Mediation) wurde in einer Vorstandssitzung des DFfM (Deutsches Forum für Mediation), dessen Mitglied der MKBauImm e.V. ist, und an der unser Vorstand Andreas May bereits Ende 2017 für unseren Verein teilgenommen hat, ausführlich vorgestellt und von allen Beteiligten für gut befunden.

Es ist aus unserer Sicht ein großer Erfolg und ein schönes Signal in der doch recht zersplitterten Mediationslandschaft, dass über die Standards für eine qualitätsvolle Ausbildung zwischen den beteiligten Verbänden diese Einigkeit besteht.

Sie finden hier die 1. Frankfurter Erklärung und hier die QVM-Standards.

Mit besten Grüßen
der Vorstand

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HERBSTTAGUNG DES MKBAUIMM 2019

Die diesjährige Herbsttagung des MKBauImm findet

am 25. und 26. Oktober 2019

 im Schloss Ettersburg bei Weimar

statt.

Freuen Sie sich auf Beiträge von Herrn Dr. Martin Stoltefuß, Herrn Klaus Heinzerling und Frau Dr. Hanna Milling. Wie bewährt werden Praxisfälle der Mitglieder vorgestellt, Diskussionen und ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern begleiten die Beiträge. Ein gemeinsamer Besuch der Anna-Amalia-Bibliothek und ein Tagesausklang im legendären Hotel „Elephant“ ergänzen das Programm.

VORTRÄGE

Herr Dr. Martin Stoltefuß wird die während der Projektabwicklung immer wieder auftretenden Konflikte in den Fokus nehmen. Auch das neue Bauvertragsrecht enthält für die Vertragsparteien wirtschaftlich bedeutsame Möglichkeiten im Hinblick auf Kooperation und Kommunikation. Wege zum wirtschaftlichen Erfolg durch effektives Konfliktmanagement werden anhand praktischer Beispiele aufgezeigt.

Herr Klaus Heinzerling schließt sich mit einem Beitrag über Rollenbilder und die Kommunikation der Bau-Beteiligten an. Er zeigt dabei Potentiale auf, ein Projekt über den Weg der Kommunikation risiko­ärmer abzuwickeln.

Frau Dr. Hanna Milling führt Sie in eine neue – uralte –  wirkungsvolle Methode in der Konfliktvermittlung ein: Das Storytelling. Sie zeigt auf, wie durch das Erzählen einer geeigneten Geschichte im geeigneten Moment wirkliche Haltungs- und Verhaltensänderungen ausgelöst werden können. Neben Hintergründen zur Wirkung von Geschichten (u.a. neurobiologisch) liefert sie zahlreiche Praxisbeispiele und Tipps zum konkreten Einsatz des Storytelling in der Mediation und Konfliktschlichtung.

REFERENTEN

Herr Dr. Martin Stoltefuß ist seit ca. 25 Jahren im privaten Baurecht tätig. Als langjähriger Unternehmensjurist wie auch externer Rechtsanwalt hat er eine Vielzahl von Gewerken bei komplexen Großbauvorhaben aus verschiedenen Perspektiven juristisch begleitet. Seit Beginn seiner Tätigkeit im privaten Baurecht führt er Seminare und Schulungen sowohl für externe Anbieter als auch inhouse durch. Beiträge zum juristischen Konfliktmanagement erscheinen z.B. in der IBR.

Herr Klaus Heinzerling ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht. Er berät außerdem im Versiche­rungsrecht mit Schwerpunkt Produkthaftungsrecht und Bauversicherungsrecht. Als Wirtschafts­mediator und Verhandlungsberater ist er außerdem im Bereich der alternativen Konfliktlösung tätig.

Frau Dr. Hanna Milling begleitet als Mediatorin und Coach Menschen und Organisationen bei der Lösung von Konflikten. Als Ausbilderin BM, Trainerin und Dozentin lehrt sie seit über 10 Jahren die Kunst der Konfliktlösung im In- und Ausland. Hanna Milling ist studierte Diplom-Kulturwirtin, hat einen Doktor der Philosophie und forschte an der Universität Jena zum Thema internationale Mediation. Sie ist Mediatorin und Ausbilderin für Mediation BM® anerkannt vom Bundesverband Mediation e.V., Klärungshelferin, Trainerin und Coach mit zahlreichen Fortbildungen in den Bereichen Beratung und Prozessbegleitung. Autorin des Buches „Storytelling. Konflikte lösen mit Herz und Verstand“ (2016, Wolfgang Metzner Verlag). Weitere Informationen unter www.hannamilling.de

TEILNEHMERKREIS

Die Herbsttagung richtet sich an die Mitglieder des MKBauImm und an alle Personen, die sich über die Möglichkeiten der Konfliktvorbeugung, der konsensualen Streitbeilegung und den Einsatz mediativer Kompetenzen in der Bau- und Immobilienwirtschaft informieren bzw. sich über Erfahrungen hierzu austauschen möchten.

Neben Mediatoren, Rechtsanwälte werden die an der Projektabwicklung direkt Beteiligten angesprochen wie Bauherren, Bauunternehmer, Projektmanager, Planer und Bauleiter unterschiedlicher Fachrichtungen (Architektur, Tragwerksplanung, technische Ausrüstung, etc.).

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Diese entspricht den Anforderungen der ZMediatAusbV (Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung).

Nähere Informationen zum Programm sowie den Anmeldungsflyer finden Sie unter Herbsttagung MKBauImm 2019.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

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FACHGRUPPE ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG DES MKBAUIMM HAT SICH KONSTITUIERT

Am 28. Mai 2019 fand das 1. Treffen der Fachgruppe Öffentlichkeitsbeteiligung in Frankfurt am Main unter der Leitung von Roland Strunk statt.

Im Fokus dieses ersten Treffens stand das gegenseitige Kennenlernen und ein erster Austausch über gute und auch weniger gute Erfahrungen mit Beteiligungsverfahren. Daraus leiteten die Teilnehmenden Herausforderungen, Themen sowie Handlungsfelder für ihre künftige gemeinsame Arbeit ab, um Ansatzpunkte zur Entwicklung von neuen Methoden und Werkzeugen in der Öffentlichkeitsbeteiligung zu erhalten. Dabei wurde deutlich, dass wichtige weiterführende Erkenntnisse dadurch erzielt werden könnten, wenn es gelänge, die Sicht der Gruppe der Betroffenen, also der zu Beteiligenden einzunehmen. Den dazu erforderlichen „Perpektivwechsel“ werden die Mitglieder der Fachgruppe in ihren kommenden Begegnungen vornehmen.

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Call for Papers I Presentations Kongress 2020 I Sponsorenaufruf Förderpreise

Der 10. Kongress „Konfliktmanagement – Innovation-Effizienz-Wertschöpfung“ findet am 20. März 2020 im Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin statt.

Es wird der dritte gemeinsame Kongress der beiden Verbände MKBauImm und DGA-Bau sein, die sich intensiv und vorrangig für die Förderung und Ausweitung der außergerichtlichen Streitbeilegung in der Bau-und Immobilienwirtschaft einsetzen.

Haben Sie ein Projekt oder Thema, das für den Kongress interessant sein könnte? Nutzen Sie die Möglichkeit, sich als Referent zu bewerben.

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zum Anmeldeformular.

https://www.konfliktmanagement.online/call-for-papers-presentations-2020/

Die Allgemeinen Bedingungen zum Call for Papers / Presentations finden Sie hier:

https://www.konfliktmanagement.online/call-for-papers-presentations-2020/allgemeine-bedingungen-call-for-papers-presentations/

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen bis spätestens zum 10. Juli 2019.

 

Förderpreise 2020 – Sponsorenaufruf

Durch einen Sponsorenbeitrag von jeweils 300 € tragen sie dazu bei, die Verleihung der Förderpreise 2020 zu ermöglichen.

Im Förderflyer werden Ihre Logos traditionsgemäß in der Reihenfolge Ihrer Förderzusagen platziert werden (vgl. Förderflyer 2019)

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.
Frau Lydia Pabst
geschaeftsstelle@mkbauimm.de
Tel. 030 398205080

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BERICHT ÜBER DEN 9. KONGRESS KONFLIKTMANAGEMENT

9. Kongress „Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ am 29. März 2019

Zum zweiten Mal haben der MKBauImm und die DGA-Bau in Berlin ihren Kongress zusammen gestaltet, und wie im Vorjahr hat das gemeinsame Anliegen der Förderung und Ausweitung außergerichtlicher Streitbeilegung in der Bau- und Immobilienwirtschaft reges Interesse geweckt. Ausgesuchte Referenten haben interessante Vorträge gehalten:

Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, hielt einen komplexen und äußerst eloquenten Vortrag über „Konfliktbearbeitung in der parlamentarischen Demokratie“, in dem sie zeigte, wie die politische Landschaft in der BRD sich in den letzten Jahren verändert hat und die Frage aufwarf, inwieweit auch Mediation im Rahmen politischer Entscheidungsprozesse eingesetzt werden kann. 

Markus Lentzler, Mitglied der Geschäftsführung de ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG in Hamburg, berichtete über die innovative „Integrierte Projektabwicklung mit Mehrparteienvereinbarung zur Wertschöpfung und Konfliktprävention“ am Beispiel eines Kongress Hotels in der Hafen City in Hamburg, in welchem auch die Verwendung von BIM die Transparenz und Zusammenarbeit fordert und fördert und ein mediatives Streitlösungsmodell von vornherein vorgesehen ist.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Sundermeier, FG Bauwirtschaft und Baubetrieb, TU Berlin, sprach über „Effizienzvorteile von ADR-Verfahren in Bau- und in Immobilienkonflikten in Hinblick auf Verfahrensdauer und Verfahrenskosten“, wobei er insbesondere hinsichtlich der Einbeziehung von Transaktions- und Opportunitätskosten erstaunliche Ergebnisse vorlegte – etwa, dass sich selbst bei einem Streitwert von 50T€ ein Bauprozess eher nicht lohnt.

Dipl.-Ing. Michael Peine machte pragmatische Lösungsvorschläge in seinem Vortrag zu „ADR-Verfahren in Bau- und Immobilienkonflikten bei geringem Streitwert“ – Nischen, über die sonst keiner redet.

Martina Lauenroth und Andrea Jost trugen gelungene Darstellungen von eigenen Mediations-Fallbeispielen vor – eine bunte Geschichte über ein Gesellschaftshaus mit Gastronomie in einem Zoo, in der das Liebesleben der Siebenschläfer berücksichtigt werden musste, und einen Fall, der sich aus einer Telefonmediation für eine Versicherung zu einer Mehrparteien-Präsenzmediation entwickelte.

Dr.-Ing. Frank Ziegler berichtete von seinen langjährigen, spannenden Erfahrungen aus Vergleichsverhandlungen im internationalen Anlagenbau, und RA Thomas Lapp sprach über „Agile Vertragsgestaltungen im IT-Bereich als Schatzkammer als Schatzkammer für die Bau- und Immobilienwirtschaft“ – hier ließen sich erstaunliche Parallelen zu den flexibleren Modellen bei Partnering-Verträgen in der Bauwirtschaft erkennen.

Das Programm hatte viele Facetten und nach der ersten Auswertung des Feedbacks konnten alle Teilnehmer etwas mitnehmen.

Die Preisträger unseres MKBauImm Förderpreises 2019 waren „Strunk Stadtplanung und Kommunikation“ und „Hofheimer Wohnungsbau GmbH“ mit einem „Gelungenen Einsatz von Öffentlichkeitsbeteiligung zur Vermeidung von Konflikten bei der Abwicklung eines kommunalen Bauvorhabens – Neue Stadtbücherei in Hofheim am Taunus -“.  Die Präsentation stellen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung. Das Projekt wurde auf unserer letzten Jahrestagung bereits vorgestellt.

Dr. Sabine Renken, M.A.

Unseren 10. Kongress „Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilien-wirtschaft“ werden wir am 20.03.2020 wieder in Berlin im Steigenberger Hotel Am Kanzleramt zusammen mit der DGA-Bau veranstalten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Der Tagungsband vom 9. Kongress Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft am 29.03.2019, 154 Seiten, Paperback-Einband, mehrfarbig, Format A 4, ISBN 978-3-9817834-5-2, ist über die Geschäftsstelle des MKBauImm (geschaeftsstelle@mkbauimm.de) erhältlich. Verkaufspreis: 50,00 € zzgl. 3,50 € Verpackung und Versand.

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FORTBILDUNG MEDIATOREN 2019

Unsere Mitglieder haben sich immer wieder eine fundierte und fachspezifische Mediationsfortbildung gewünscht. Diesem Wunsch sind wir mit der modularen Fort- und Weiterbildung in Zusammenarbeit mit unserem Mitglied Christoph Bubert nachgekommen. Die bisherigen Veranstaltungen hatten viel positiven Zuspruch.

Den Erfolg solcher Veranstaltungen können wir allerdings nur durch die Teilnahme von Mitgliedern des Vereins – oder Interessierten – erreichen!

Wir freuen uns, Ihnen in Zusammenarbeit mit Christoph Bubert drei Aufbau- und Fortbildungsblöcke, die auch getrennt gebucht werden können, von insgesamt 56 Präsenzstunden, zusätzlichen 14 Stunden für Script- und Literaturstudium sowie 10 Stunden Peergroup-Arbeit (Intervision), insgesamt 80 Stunden – an jeweils zwei bzw. drei Tagen im März, im Mai und im Juni im Haus der Technik in Essen anbieten zu können.

So haben Sie die Möglichkeit, Ihren bisherigen Ausbildungsumfang einzelfallbezogen zu erhöhen. Hiervon können auch all diejenigen profitieren, welche die nach der ZMediatAusbV geforderten Stunden derzeit nicht nachweisen können. Selbstverständlich stehen die genannten Aus- und Fortbildungsblöcke auch den MediatorInnen offen, die sich ohne das Ziel der Zertifizierung fortbilden möchten.

Die Inhalte der geplanten Fortbildung und Einzelheiten zum Ablauf, Kosten etc. finden Sie hier.

Die Fortbildung ist auf 12-15 MediatorInnen begrenzt; kann aber auch nur bei einer entsprechenden Mindestteilnehmerzahl stattfinden – wir haben uns sehr bemüht, die Kosten so gering wie möglich zu halten!

Wir weisen auf Folgendes hin:
Nach der Rechtsverordnung zum Mediationsgesetz sind für zertifizierte Mediatoren 40 Fortbildungsstunden innerhalb von jeweils vier Jahren erforderlich. Die Fortbildungsstunden unserer Verbandsausbildung können Sie auch auf die Fortbildungsanforderungen des gesetzlich zertifizierten Mediators anrechnen lassen.
Gleiches gilt für die notwendige Einzelsupervision (§ 2 und §7 ZMediatAusbZ) einer durchgeführten Mediation, die sowohl für die gesetzliche Zertifizierung als auch für die Verbandszertifizierung notwendig ist und ebenfalls von Herrn Bubert angeboten wird.

Die Termine für 2019 lauten:

Modul 1:       Freitag, 29. und Samstag, 30. März 2019
Modul 2:       Donnerstag, 23. – Samstag, 25. Mai 2019 sowie
Modul 3:       Freitag, 21. und Samstag, 22. Juni 2019

Es sind noch Plätze frei!

Die Module können getrennt gebucht werden, auch die jeweiligen Tage. Sie können sich also anmelden, auch wenn Sie tatsächlich nur an einem der angebotenen Tage des Moduls Zeit oder schon genug Stunden zur Anrechnung haben.

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldefrist jeweils einen Monat vor Beginn endet!

Wenn sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht eine ausreichende Anzahl von Teilnehmern angemeldet hat, kann  die fundierte und fachspezifische Mediationsausbildung leider nicht stattfinden.

Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Möchten Sie uns weiterempfehlen finden Sie hier den Flyer dieser Aufbau- und Fortbildung: Flyer Aufbau- und Fortbildungskurse 2019

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Martina Lauenroth (info@lauenroth-germund.de; Tel. 0211 / 542 08 188) oder Christoph Bubert (info@mediation-bubert.de; Tel. 02203 / 35 71 69).

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9. KONGRESS – KONFLIKTMANAGEMENT IN DER BAU- UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT

Der 9. Kongress
Konfliktmanagement in der Bau-und Immobilienwirtschaft

findet

am 29. März 2019

in Berlin

im Steigenberger Hotel am Kanzleramt
statt.

 

Es wird der zweite gemeinsame Kongress der beiden Verbände MKBauImm und DGA-Bau sein, die sich intensiv und vorrangig für die Förderung und Ausweitung der außergerichtlichen Streitbeilegung in der Bau-und Immobilienwirtschaft einsetzen.

Bei Anmeldung bis zum 15.01.2019 können Sie den Frühbucherpreis in Anspruch nehmen.

Seien Sie gespannt auf Beiträge:

  • zur Konfliktbearbeitung in der parlamentarischen Demokratie,
  • zur integrierten Projektabwicklung mit Mehrparteienvereinbarung zur Wertschöpfung und Konfliktprävention – Motivation und erste Erfahrungen in Deutschland,
  • zu den Effizienzvorteilen von ADR-Verfahren in Bau- und Immobilienkonflikten im Hinblick auf Verfahrensdauer und Verfahrenskosten,
  • zu ADR-Verfahren in Bau- und Immobilienkonflikten bei geringen Streitwerten,
  • zu einem erfolgreichen Konfliktmanagement mit mediativen Elementen – Praktische Erfahrungen,
  • zu persönlichen langjährige Erfahrungen aus Vergleichsverhandlungen im internationalen Anlagenbau,
  • Agile Vertragsgestaltung im IT- Bereich als Schatzkammer für die Bau- und Immobilienwirtschaft

und auf die 

  • Verleihung der Förderpreise 2019 und
  • die Diskussionen mit den Referenten.

Näheres können Sie den anliegenden Flyern zum Kongress und zum Förderpreis entnehmen.

Die Anmeldung kann unter www.konfliktmanagement.online direkt vorgenommen werden. Alternativ kann das Anmeldeformular im Kongressflyer verwendet werden. 

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PREISAUSLOBUNG „PRAXISFALL GUTER KOOPERATION“

Preisauslobung
für den besten Praxisfall von Konfliktprävention und Konfliktmanagement
in der Bau- und Immobilienwirtschaft

Wie preiswürdig ist Ihr Konfliktmanagement?

Mediation und alle weiteren außergerichtlichen Formen der Konfliktprävention und des Konfliktmanagement gewinnen für die Bau- und Immobilienwirtschaft immer weiter an Bedeutung.

Deswegen haben sich der MK BauImm und die DGA-Bau entschieden, einen Preis für den besten Praxisfall auszuloben, der für besonders gelungene und wertschöpfende Fälle der Konfliktprävention und des Konfliktmanagements in der Bau- und Immobilienwirtschaft verliehen wird. Die Details enthält der Flyer zum Förderpreis.

Bewerbungen sind möglich bis 18.01.2019.

Wir wünschen allen Beteiligten, dass der Preis dazu beiträgt, die Idee von zukunftsorientierter Konfliktprävention und –behandlung für die Bau – und Immobilien Wirtschaft weiter voranzutreiben.

Prof. Dr. Martin Jung
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Wirtschaftsmediator, Honorarprofessor an der TU Berlin

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STUDIE DES KIT ZEIGT URSACHEN FÜR ZURÜCKHALTENDE ANWENDUNG VON ADR-VERFAHREN IM BAUWESEN AUF UND GIBT HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Außergerichtliche Streitbeilegung in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V. (DGA-Bau) hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine Studie mit dem Titel

Ursachen der Bevorzugung von Gerichtsverfahren gegenüber der außergerichtlichen Streitbeilegung durch Streitparteien im Bauwesen

durchgeführt, deren Ergebnisse nun im Rahmen eines Forschungsberichts veröffentlicht wurden.

Gerichtsverfahren sind im Bauwesen noch immer das am häufigsten zur Anwendung kommende Mittel der Streitbeilegung, wenn die Konfliktparteien ihren Konflikt nicht aus eigener Kraft im Zuge von Verhandlungen lösen können. Gleichzeitig werden von den Anwendern immer wieder die damit einhergehenden hohen Kosten und langen Verfahrensdauern bemängelt. Daher verwundert es, dass die vielfältigen Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbeilegung vergleichsweise selten zur Anwendung kommen.

Mit der vorliegenden Studie werden erstmals in systematischer Form die Ursachen für die zurückhaltende Anwendung von außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren im Bauwesen analysiert“, erläutert Professor Shervin Haghsheno, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Technologie und Management im Baubetrieb am KIT, der die wissenschaftliche Leitung des Forschungsvorhabens innehatte. „Wir konnten feststellen, dass es nicht ein oder zwei zentrale Gründe für den zurückhaltenden Einsatz der außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren gibt, sondern ein ganzes Bündel an Ursachen, die sich in der Praxis oft überlagern und damit enorme Widerstandskräfte gegen deren Anwendung auslösen“, erklärt Haghsheno weiter.

Auf Basis der Ursachenanalyse werden im Forschungsbericht Handlungsempfehlungen an die Stakeholder im Bauwesen ausgesprochen. Diese richten sich u.a. an den Gesetzgeber, an Fach- und Berufsvereinigungen sowie an die potenziellen Anwender von außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren in der Praxis.

Der Forschungsbericht steht auf den Seiten des KIT hier zum Download zur Verfügung.

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