MKBauImmArbeitsgruppen

Austausch von Ideen und Entwicklung von Konzepten!

Dafür gibt es die MKBauImm Arbeitsgruppen, die von unseren Mitgliedern aus ihrer beruflichen Praxis ins Leben gerufen werden.

Bottom-up-Initiative mit Vorstandsunterstützung

Die Arbeitsgruppen entstehen „bottom up“ durch Initiative der Mitglieder und sind auch für Noch-Nicht-Mitglieder offen. Die Arbeitsgruppen organisieren sich eigenständig.

Wer eine Idee hat, wendet sich an den Vorstand, der zu den Vereinszielen passende Initiativen unterstützt. Zu jeder Arbeitsgruppe gibt es einen direkten Ansprechpartner im Vorstand.

Zwei Hände stapeln gemeinsam Holzwürfel zu einer Pyramide

Unsere MKBauImm Arbeitsgruppen

Fair ausgehandelte Verträge sind die beste Konfliktprävention!

Verträge als Fundament der Projektzusammenarbeit
Bei Verträgen geht es um „Geben und Nehmen”. Verträge regeln auch die Abläufe und die Rahmenbedingungen für die Projekt-Zukunft. Dabei geht es nicht nur um die technische Beschreibung der Leistung, den zu zahlenden Preis und verlässliche Termine. Der Bauablauf wird wesentlich von der Motivation der Beteiligten, deren Kommunikation – gerade auch wenn es zu Problemen kommt – und Absprachen zur Koordination, bestimmt.

Grenzen der Planbarkeit und Notwendigkeit flexibler Regelungen
Auch mit dem „besten” Vertrag lassen sich nicht alle zukünftig erforderlichen Entscheidungen antizipieren. Während der Baurealisierung entsteht immer wieder die Notwendigkeit für ergänzende Verhandlungen, Absprachen und Regelungen. Die Art und Weise der Vertragsverhandlungen bestimmt maßgeblich, ob Vertrauen oder Misstrauen das Projekt prägen.

Herausforderungen bei bilateralen Verhandlungen
Bei bilateralen Vertragsverhandlungen gelingt es den Parteien höchst selten, sich von ihren Positionen zu lösen und die Blickrichtung des Anderen einzunehmen. Es wird bewusst oder unbewusst vermieden, die jeweiligen Interessen und Befürchtungen zu thematisieren und gemeinsam faire vertragliche Regelungen zu finden.

Die Rolle der neutralen Vermittlung
Dazu ist es hilfreich, die „dritte Position” mit einem neutralen Vermittler /Mediator zu besetzen. Dieser übernimmt die Aufgabe für eine konstruktive Kommunikation und Reflektion der Parteien. Mit der Delegation der Struktur und Organisation des Verhandlungsrahmens werden die Parteien entlastet und können sich auf die Sachthematik fokussieren. Die Möglichkeit des unterstützenden Einsatzes eines Vermittlers / Mediators mit der Erfahrung und Methodenkompetenz zur Gestaltung des Verhandlungsprozesses wird in der Regel gar nicht bedacht.

Arbeitsstand der AG
Die AG Vertragsmediation hat das Thema bereits in einem Webinar im Oktober 2024 einem breiten Publikum vorgestellt. Aktuell wird an einer schematischen Darstellung der Schritte der (verlängerten) Vertrags-Verhandlungsphase und eines agilen Bauvertrags gearbeitet. Beides wird dann in Pilotprojekten getestet.

Ansprechpartner

Vorstand:                  
Klaus Heinzerling                                                                                         

AG:
Dr. Sandra Ibrom
Juliana Helmstreit
Christiane Windgassen

 

AG Vertragsmediation

Starke Verwalter, bessere Entscheidungen: Neue Ansätze in der WEG-Verwaltung

Wer ist Wir?
Gemeinschaften von Wohnungseigentümern, immer noch besser bekannt als „WEGs“, sind Zwangs- und Zweckgemeinschaften auf höchstem wirtschaftlichem Niveau mit dem gesetzlich festgelegten Ziel der gemeinsamen Verwaltung und Erhaltung. Die Substanz und Architektur der Gebäude, eine Vielzahl sich mehr oder weniger schnell ändernder Gesetze und ein – gruppendynamisch betrachtet – bunter „Haufen“ von unterschiedlichen Menschen ist herausgefordert, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und gemeinschaftlich umzusetzen. Und das alles mit dem Wunsch nach Schutz und Sicherheit in unsicheren Zeiten und sich schnell verändernden Gesellschaften.

Wer entscheidet in einer WEG?
Die meisten WEGs haben eine externe Verwaltung. Verwaltungen geben Impulse, leiten Entscheidungen an und setzen diese um. Die Entscheidungen treffen die Eigentümer, im besten Fall im eigenen Interesse und  im Sinne der Gemeinschaft. Viele Eigentümer empfinden jedoch mangelnde Transparenz, zu wenig Partizipation und zu viel Druck. Nachbarn werden zu Gegnern aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen zu einzelnen Themen.

Wie kommt die WEG zu Entscheidungen?
Die Haltung und der Werkzeugkoffer der Mediation befähigen die WEG-Verwaltung, die WEGs gut durch den Entscheidungsprozess zu leiten und besser mit schwierigen Situationen umzugehen. Davon profitieren alle – die Einzelnen und die Gemeinschaft. In besonders komplexen oder festgefahrenen Situationen kann der Einsatz eines neutralen Vermittlers, z. B. einer Mediatorin hilfreich sein. Die dritte Person übernimmt ausschließlich die Aufgabe der Moderation und der Gesprächsführung. Die WEG-Verwaltungen werden entlastet und erhalten die Möglichkeit, für sich selbst, die eigene Rolle als Verwaltung und die eigenen Aufgaben einzutreten, statt gleichzeitig Moderatorin und Prellbock zu sein. Genauso werden die Mitglieder der Gemeinschaft gestärkt und erhalten Raum, um ihre Fragen, Befürchtungen, Ziele und Interessen zu formulieren. So entstehen tragfähige Entscheidungen im Sinne der Gemeinschaft.

Arbeitsstand der AG
Die AG WEG hat im November 2024 die gemeinsame Arbeit aufgenommen. Inzwischen wurde ein Katalog von Fragen entwickelt, der für Gespräche mit Hausverwaltungen dient, um deren Ziele, Herausforderungen und Lösungsansätze besser kennenzulernen. Die AG WEG hat die Kompetenzen des „starken Mediators“ mit den Fähigkeiten eines „starken Verwalters“ verglichen. Dabei wurden viele Parallelen sichtbar. Der nächste Schritt wird eine schematische Darstellung der Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse in einer WEG und der Nutzen des Einsatzes mediativer Kompetenzen sein. Die AG WEG wird voraussichtlich im Oktober/November 2025 in einem Webinar ihre Arbeit einem breiten Publikum vorstellen.

Ansprechpartner

Vorstand:                  
Klaus Heinzerling                                                                                         

AG:
Juliana Helmstreit 
Cornelia Fischer 
Petra Sterner

AG Wohnungseigentum
Mitgliedschaft

Konflikte kosteneffizient lösen statt teuer prozessieren!

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Brücken zu Verbänden und Organisationen

Gegenseitiger Austausch mit Verbänden und Organisationen zu Kommunikation, Kooperation und Innovation in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Für alle Mitglieder offen.

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Kontaktgruppen

Regionale Vernetzung in deutschen Wirtschaftszentren

Sieben Regionalgruppen in den größeren deutschen Wirtschaftszentren. Regelmäßige Treffen verbinden persönliches Kennenlernen, fachlichen Austausch und Weiterbildung.

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Regionalgruppen
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